Patch-Clamp-Untersuchungen an rekombinanten GABAA-Rezeptoren mittels ultraschnellem Applikations-System
Hapfelmeier, G.; Haseneder, R.; Schneck, H.; Kochs, E. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 9 · S. 601 bis 603
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Patch Clamp-Technik besteht darin, dass entweder ein Membranstück („Flicken” = patch) oder eine ganze Zelle (Whole-cell Patch) auf eine feinst ausgezogene Glaspipette (Patch-Pipette) aufgenommen wird. Entwickelt wurde dieses Verfahren Mitte der 70er Jaher von Erwin Neher und Bert Sakmann am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München (Nobelpreis 1991). Mit Hilfe der Patch-Clamp-Technik war es erstmals möglich, elektrische Signale auf Zellmembranebene zu registrieren. Insbesondere lassen sich membranständige Ionenkanäle funktionell erfassen. Gemessen werden hierbei transmembranäre Ionenströme. Das Prinzip…