Heparin-induzierte Thrombozytopenie und Hämofiltration: Regionale Antikoagulation des extrakorporalen Kreislaufs mit Natriumcitrat
Künstle, T.; Maulhardt, S.; Grünberger, M.; Rothe, K.F. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2000 · Heft 2 · S. 115 bis 118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) gewinnt gerade auch in der Intensivmedizin zunehmende Bedeutung. Wir beschreiben Symptomatik, Diagnostik und Therapie bei einem Patienten mit Sepsis und akutem Nierenversagen mit kontinuierlicher Hämofiltration und Heparinantikoagulation, der eine HIT Typ II entwickelte. Verschiedene Alternativen der Antikoagulation des extrakorporalen Kreislaufs werden diskutiert. Die Durchführung einer Antikoagulation mit Natriumcitrat wird besprochen. Engmaschige Überwachung und gegebenenfalls Korrekturen von Serumkalziumspiegel und Säure-Basen-Haushalt sind notwendig. Es wird gez…