Anwendung der dekompressiven Kraniektomie als Behandlungsalternative bei erhöhtem intrakraniellen Druck:
Geiger, S.; Adam, S.; Ragaller, M.; May, S.A.; Hampl, J.; Schackert, G.; Albrecht, D.M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 9 · S. 588 bis 590
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Patienten mit ausgeprägtem Hirnödem nach Kontusionsblutungen oder anderen intrakraniellen Hämatomen nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma können ungeachtet der medikamentösen antiödematösen Therapie persistierend erhöhte Hirndruckwerte mit der Folge eines negativen Behandlungsergebnisses haben. Ermutigt durch die erfolgreiche Behandlung von Einzelfällen untersuchten wir die positiven Effekte der beidseitigen dekompressiven Kraniektomie und Duraerweiterungsplastik. Material und Methoden: 22 aufeinanderfolgende Patienten (18 männl., 4 weibl.) mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma wurden eingeschlossen. Alle waren in…