Prävalenz und medikamentöse Behandlungsstrategie des spastischen Syndroms in Deutschland – Eine Retrospektive Analyse von Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung
N.N. · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2022 · Heft 1 · S. 54 bis 59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Patienten mit spastischer Bewegungsstörung (SMD) erhalten überproportional häufig keine leitliniengerechte Therapie. Daten der Gesundheitsforen Leipzig zur Prävalenz und Verordnung von Therapiemaßnahmen bei Patienten mit SMD (ICD-10) wurden mit den Verordnungen der von der Fachgesellschaft empfohlenen First-line-Medikation verglichen, um weitere Einblicke in die Versorgungsrealität von Patienten mit SMD zu erhalten. Es zeigte sich, dass innerhalb der deutschen GKV-Population jährlich über 700. 000 Menschen (bzw. 830 je 100. 000 Einwohner) mit einer SMD-Diagnose kodiert werden und es damit deutli…