Können Krankenkassendaten Primärdaten verzerrungsfrei ergänzen? – Selektivitätsanalysen im Rahmen der lidA-Studie
N.N. · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2016 · Heft 2 · S. 104 bis 115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zielsetzung Die lidA-Studie verknüpft Befragungsdaten mit individuellen Krankenkassendaten (KK-Daten). Es wird analysiert, zu welchen sozialen und gesundheitlichen Selektionseffekten es kommt, wenn nicht allen Befragten individuelle KK-Daten zugespielt werden können. Ein individuelles Datenlinkage setzt das Probandeneinverständnis und die Teilnahme seiner Kasse voraus. Methodik Die realisierte Zuspielung individueller KK-Daten wurde als abhängige Variable einer multivariaten binären logistischen Regression definiert. Insgesamt wurden 21 (1. Befragung) bzw. 22 Faktoren (2. Befragung) analysiert, d…