Folgen der Verwendung unterschiedlicher Mengenkonzepte im deutschen Arzneimittelmarkt
N.N. · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2010 · Heft 2 · S. 70 bis 76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Deutschland existieren je nach Regulierungsinstrument unterschiedliche Mengenkonzepte der Vergleichbarkeit von Wirkstoffen: Einerseits sind dies die definierten Tagesdosen (DDD) im Rahmen von Leitsubstanzquoten oder Durchschnittskostenzielwerten von Ärzten und andererseits die Vergleichsgrößen bei der Festbetragsberechnung. Die Durchschnittskosten je Mengeneinheit steigen mit dem der Mengeneinheit zugeordneten Wert. Da die Leitsubstanzquoten zu DDD berechnet werden, verstärkt sich der Anreiz zur Substitution durch die Leitsubstanz, wenn das therapeutische Austauschverhältnis oberhalb der DDD-R…