Die Orchiektomie in der Primärtherapie des metastasierten Prostatakarzinoms - ein anachronistischer Eingriff?
N.N. · Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement · 2005 · Heft 6 · S. 370 bis 375
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Der Stellenwert der palliativen Hormonbehandlung des metastasierten Prostatakarzinoms ist unumstritten. Die bilaterale Orchiektomie stellt hierbei das traditionelle Verfahren zur Androgendeprivation dar, wurde jedoch in den letzten Jahren weitgehend zugunsten der LHRH-Analoga-Therapie aufgegeben. Aufgrund der eingeschränkten ökonomischen Ressourcen des Gesundheitssystems rückt die Bewertung der Therapiekosten aktuell wieder verstärkt in den Focus des allgemeinen Interesses. Material und Methode: Insgesamt 83 Patienten mit einem metastasierten Prostatakarzinom wurden zwischen Januar 1…