Soziokulturelle Faktoren und Essstörungen im Jugendalter: Evaluation eines schulbasierten Präventionsprogramms
Warschburger, P.; Krentz, E.M.; Helfert, S. · Das Gesundheitswesen · 2013 · Heft S 01 · S. S58 bis S59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Essstörungen sind schwerwiegend, schwer zu behandeln und weit verbreitet. Ziel der Studie war die Entwicklung und Evaluation eines universellen Präventionskonzepts (Potsdamer Prävention an Schulen). Das POPS-Programm fokussiert auf die Bereiche des Umgangs mit sozialem Druck, Verbesserung der Medien- und Problemlöse-Kompetenz sowie gesunde Ernährung. Ergebnisse der ITT-Analyse unterstreichen seine Wirksamkeit auch über den 1-Jahres-Follow-up in Bezug auf Körperunzufriedenheit, Mediendruck, Internalisierung des Schönheitsideals und gestörtes Essverhalten.