Mann und Rang – die Rolle von Konkurrenz für die Männergesundheit
Szagun, B.; Cohrs, S. · Das Gesundheitswesen · 2013 · Heft 3 · S. 127 bis 134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zwischen sozialer und gesundheitlicher Lage besteht ein robuster, kontinuierlicher und teilweise deutlich geschlechtsabhängiger Zusammenhang: Männer reagieren auf ihren sozioökonomischen Status etwa bezüglich der Mortalität sensibler als Frauen. Ein Geschlechtsunterschied zeigt sich v. a. für Erkrankungen, für die auch – zu einem erheblichen Teil durch die subjektive soziale Lage vermittelter – psychosozialer Stress einen Risikofaktor darstellt. Soziallagebedingte psychosoziale Belastungen scheinen somit für Männer gesundheitlich noch bedeutsamer zu sein als für Frauen. Neurophysiologisch hat v. a. die chronisch…