Verbesserte Möglichkeiten zur Identifikation von Menschen mit Migrationshintergrund für die Mortalitätsforschung am Beispiel Bremens
Makarova, N.; Reiss, K.; Zeeb, H.; Razum, O.; Spallek, J. · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 6 · S. 360 bis 365
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
19,6% der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Die epidemiologische Forschung zu Gesundheit sowie gesundheitlicher Entwicklung dieser großen, heterogenen und immer mehr an Bedeutung gewinnenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland ist immer noch lückenhaft. Es fehlt an Ergebnissen zu Mortalität und spezifischer Morbidität, zu chronischen Krankheiten und zu Krankheitsverläufen. Ziel dieses Beitrags ist es, bereits angewandte Methoden kombiniert mit neuen methodischen Ansätzen zur Ermittlung des Vitalstatus bzw. der Mortalität von Migrantinnen und Migranten aus der Türkei und den Nachfolgestaaten de…