Verletzen sich Jungen beim Sport häufiger und anders als Mädchen?
B. Brühmann · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 1 · S. 234 bis 235
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), Abteilung Präventive Onkologie, AG Bewegung und Krebs. Repräsentative Daten für Deutschland zeigen, dass sich jährlich 7,7% (95%-KI: 7,0–8,6%) der Kinder und Jugendlichen beim Sport verletzen. Ursachen waren meistens Kollisionen und Stürze. Die häufigsten Folgen waren Verletzungen des Muskel-Band-Apparates sowie Frakturen. Weder bei dem relativen Verletzungsrisiko noch bei dem Verletzungsmuster (Ursachen, ärztliche Diagnosen und Schweregrad) bestanden – bis auf geringfügige Ausnahmen – signifikante Geschlechtsunterschiede.