Anmerkungen zur Verwendung von DAGs in der Epidemiologie und ein Hinweis auf eine alternative Methode
Steyer, R. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 12 · S. 923 bis 924
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für die sehr anregenden und interessanten Beiträge möchte ich mich bei den Autoren bedanken. Besonders faszinierend finde ich, dass man bei Vorliegen eines komplett spezifizierten DAGs minimal suffiziente Mengen potenzieller Confounder identifizieren kann, die bei einer Adjustierung zur Schätzung kausaler Effekte berücksichtigt werden müssen. Ich kenne derzeit keine andere Theorie, die dazu in Lage wäre, meine eigene Theorie kausaler Effekte [1], hier mit TCE abgekürzt, eingeschlossen. Bei aller Euphorie möchte ich jedoch zu bedenken geben, dass mit einer Anwendung dieser Theorie in der epidemiologischen Forschu…