Auswirkung der Mindestmengenvereinbarung auf die stationäre Versorgungsstruktur
M. Geraedts · Das Gesundheitswesen · 2008 · Heft 2 · S. 9 bis 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Mindestmengenvereinbarung hat signifikante Auswirkungen auf die stationäre Versorgungsstruktur im Gesundheitswesen. Sie zielt darauf ab, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, indem bestimmte Mindestzahlen an Behandlungen oder Eingriffen pro Einrichtung festgelegt werden. Dies führt dazu, dass kleinere Krankenhäuser möglicherweise nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können und schließen müssen, während größere Einrichtungen von der Konzentration der Patienten profitieren. Die Vereinbarung fördert somit eine Zentralisierung der Versorgung, was sowohl Vor- als auch