Hyperbilirubinämie beim Neugeborenen
Cäcilie Fey · Hebamme · 2015 · Heft 12 · S. 260 bis 263
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hebamme, Freiburg. Bei ca. 60 % aller gesunden Neugeborenen in Deutschland kann in den ersten Lebenstagen eine gelbliche Hautverfärbung beobachtet werden. Die Grenze zwischen einem physiologischen und einem pathologischen Verlauf ist nicht immer leicht zu ziehen. Die Herausforderung ist, aus der großen Zahl der Neugeborenen mit einem physiologischen Ikterus diejenigen zu erkennen, die eine gefährliche Hyperbilirubinämie mit einem Risiko einer Bilirubinenzephalopathie entwickeln. Im Extremfall kommt es zu einem Kernikterus mit schweren Behinderungen. Die toxische Wirkung des Bilirubins wird oft unterschätzt.