Opiatgabe im Rettungsdienst - Retten unter dem Damoklesschwert
Greiner, R. · retten! · 2016 · Heft 7 · S. 165 bis 165
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Patient leidet unter akuter Atemnot (SpO2 = 77 %), deshalb fordert ein Rettungsassistent in Baden-Württemberg den Notarzt nach – es ist jedoch keiner abkömmlich. Weil Basismaßnahmen und Sauerstofftherapie keine nennenswerte Verbesserung bringen und sein Rettungsdienstbereich keine weniger invasive Maßnahme vorhält, entscheidet sich der Rettungsassistent, dem Patienten 2 mg Morphium zu verabreichen. Er klärt ihn über die erweiterte medikamentöse Therapie auf, der Patient willigt ein. Tatsächlich steigt die Sauerstoffsättigung auf 87 %; der Patient wird nach Voranmeldung für die Intensivstation ins Krankenhaus…