Morbus Parkinson – Sprechstörung und logopädische Therapie
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2018 · Heft 3 · S. 149 bis 150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wissenschaftliche Studien belegen, dass bis zu 89 % aller Menschen mit Morbus Parkinson (MP) im Laufe ihrer Erkrankung eine Hypokinetische Dysarthrie (Sprechstörung) erleiden, die Auswirkung auf die Stimme (Reduktion der Lautstärke, Heiserkeit, Behauchtheit, Monotonie), auf die Artikulation (undeutliche, verwaschene Artikulation) und die Sprechgeschwindigkeit (zunehmend, abnehmend oder schwankend) haben. Störungen des Sprechens können bereits im frühen Krankheitsstadium auftreten, im Schweregrad zunehmen und zu einem signifikanten Rückgang der Kommunikation und der Lebensqualität führen.