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Neurologische Kurz- und Langzeitfolgen der Sepsis – eine neue Herausforderung für Sprachtherapeuten

Heidler, M. · Sprache · Stimme · Gehör · 2016 · Heft 3 · S. e10 bis e18

Dokument
274985
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sprache · Stimme · Gehör
Autor:innen
Heidler, M.
Ausgabe
Heft 3 / 2016
Jahrgang 40
Seiten
e10 bis e18
Erschienen: 2016-10-04 13:00:00
ISSN
0342-0477

Zusammenfassung

Eine Sepsis hat weitreichende neurologische Konsequenzen: Zum einen können periphere Nerven (Critical-Illness-Polyneuropathie) oder periphere Muskeln (Critical-Illness-Myopathie) betroffen sein, zum anderen das ZNS bzw. das Gehirn (septische Enzephalopathie). Critical-Illness-Polyneuropathie und -myopathie wirken sich in der Akutphase auf die Geschwindigkeit von Weaning, Dekanülierung und Oralisierung aus; die septische Enzephalopathie führt zu Kognitiven Dysphasien, wobei vor allem gestörte Exekutivfunktionen sowie defizitäre Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprozesse die Effizienz der Sprachverarbeitung beeinträc…

Schlagworte

SEPSIS THERAPIE MUSKELN EFFIZIENZ ENTZÜNDUNG Sprache · Stimme · Gehör