Die Dysarthrie des Morbus Parkinson: Klinische Präsentation, pathophysiologische und diagnostische Aspekte
Skodda, S. · Sprache · Stimme · Gehör · 2015 · Heft 4 · S. 182 bis 186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der hypokinetischen Dysarthrie des Morbus Parkinson handelt es sich um eine multidimensionale Störung, die bei der Mehrzahl der Patienten zu einer relevanten Kommunikationsstörung und damit Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann. Neben dem pathognomonischen Befund einer leisen, monotonen Sprechweise kommt es in unterschiedlichem Ausmaß auch zu Beeinträchtigungen von Sprechatmung, Stimmbildung (Phonation), Aussprache (Artikulation), Sprechgeschwindigkeit und -rhythmus. Muster und Ausmaß der Dysarthrie können individuelle Unterschiede aufweisen und zeigen im Krankheitsverlauf eine Progressionstendenz.…