Gebärden und kommunikative Mitteilung bei Kindern mit umschriebener Sprachentwicklungsstörung
P. Stenneken · Sprache · Stimme · Gehör · 2011 · Heft 12 · S. e149 bis e157
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Arbeitsbereich Klinische Linguistik, Universität Bielefeld. Aktuelle Studien belegen, dass Gebärden einen förderlichen Effekt auf die Sprachentwicklung von unter 3-jährigen Kindern und von Kindern mit Trisomie 21 haben. Den möglichen Stellenwert, den Gebärden in der sprachtherapeutischen Intervention bei Kindern mit einer umschriebenen Sprachentwicklungsstörung (USES) darstellen könnten, wurde bislang kaum erforscht. In der vorliegenden, explorativen Studie wurde daher überprüft, ob Kinder mit einer USES und einer semantisch-lexikalischen Störung Gebärden in ihr sprachliches Handeln übernehmen und ob sie diese n…