Einfluss der Cricothyroidopexie auf geschlechtsspezifische Stimmqualitäten bei Transsexualismus
Welzel, C.; Röpke, E.; Hanson, S.; Berghaus, A.; Neumann, K. · Sprache · Stimme · Gehör · 2002 · Heft 3 · S. 125 bis 133
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mann-zu-Frau-Transsexuelle leiden nach erfolgter geschlechtsangleichender Operation sehr häufig unter der unverändert männlichen Stimme, die in Diskrepanz zum weiblichen äußeren Erscheinungsbild steht und somit die soziale Integration als Frau erheblich stört. Als grundlegende geschlechtsspezifische stimmliche Merkmale gelten die Grundfrequenz und das von den Formantfrequenzen beeinflusste Timbre. Da durch die Hormonbehandlung bzw. eine alleinige logopädische Therapie keine dauerhafte Stimmerhöhung zu erreichen ist, sind hierfür phonochirurgische Maßnahmen in Erwägung zu ziehen. Eine Möglichkeit zur dauerhaften…