Können kognitive und linguistische Fähigkeiten zur Verlaufsprognose kindlichen Stotterns beitragen?
Häge, A. · Sprache · Stimme · Gehör · 2001 · Heft 1 · S. 20 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auf der Grundlage einer multifaktoriellen Sichtweise sollte im Rahmen eines Längsschnittprojektes über 54 Monate die mögliche prognostische Relevanz psychometrisch erfassbarer kognitiver und linguistischer Fähigkeiten im Hinblick auf den weiteren Verlauf kindlichen Stotterns untersucht werden. Dazu wurden 62 stotternde Vorschulkinder von im Durchschnitt fünf Jahren mit psychometrischen Tests zur Erfassung des kognitiven und linguistischen Leistungs- und Entwicklungsstandes sowie möglicher Teilfunktionsstörungen untersucht und in ihrem Stotterverlauf 54 Monate begleitet. Die Untersuchungsgruppe wurde retrospektiv…