Schlaganfallbedingte Dysphagie – Epidemiologie, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie
Marian, T.; Dziewas, R. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2016 · Heft 1 · S. 21 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Schluckakt wird in einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen sowohl auf Ebene des Hirnstamms als auch des Großhirns koordiniert. Dementsprechend können Schlaganfälle unterschiedlichster Lokalisationen Schluckstörungen hervorrufen. Bei konsequenter Diagnostik zeigt sich bei bis zu 80 % dieser Patienten eine Einschränkung des Schluckvermögens. Bei ca. 10 – 25 % der Patienten entwickelt sich ein chronisches Störungsbild. Neben einer Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme mit den möglichen Konsequenzen einer Dehydratation und Malnutrition sind die Betroffenen insbesondere von Aspirationspneumonien…