Hat die Ernährung den Krankheitsverlauf bei Intensivpatienten verbessert?
Hackl, J.M. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2009 · Heft 5 · S. 215 bis 219
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vor ca. 50 Jahren mussten die Intensivmediziner (zumeist Chirurgen und Anästhesisten) mit einfachen Mitteln Schwerkranke behandeln und deren Leben „retten”: Tuben aus Gummimaterial, mechanische, laute Beatmungsgeräte und kaum ein invasives Monitoring ([Abb. 1]). Die „künstliche Ernährung” erfolgte vorerst nur über periphere Venenzugänge (Venaesectio) und es gab noch keine Mischbeutel. Eine enterale Ernährung kam aus chirurgischer Sicht kaum infrage und es gab auch keine geeigneten Sondennahrungen („home made” mit nicht standardisierter Zusammensetzung) und Sonden (dicke Gummisonden – Witzel-Fistel). Abb. 1 Chiru…