Chancen und Notwendigkeiten für den klinischen Einsatz neuroendokriner Peptide
Gallwitz, B. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2005 · Heft 4 · S. 212 bis 216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die gastrointestinalen Hormone Glucagon-like peptide-1 (GLP-1) und Glucose dependent insulinotropic polypeptide (GIP) stimulieren nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit die Insulinsekretion und tragen zu etwa 50 % der gesamten Insulinsekretion nach einer Mahlzeit bei. GLP-1 ist ein wichtiges Inkretin beim Menschen. Seine insulinsekretionsstimulierende Wirkung ist bei Typ-2-Diabetes erhalten, wohingegen GIP bei Typ-2-Diabetes die Insulinsekretion nicht stimuliert. Darüber hinaus hemmt GLP-1 die Glukagonsekretion und die Magenentleerung, stimuliert zentralnervös die Sättigung und bewirkt im tierexperimentellen Mo…