Dysphagie - Inzidenz, Diagnostik, Therapie und Ernährungsmanagement schluckgestörter Patienten
Mertl-Rötzer, M. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2004 · Heft 6 · S. 334 bis 337
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dysphagie stellt eine häufige Komorbidität bei vielen Krankheiten dar. Sie tritt am häufigsten bei neurologischen Patienten auf, aber auch im Rahmen der Intensivtherapie nach Langzeitintubation und -beatmung. Die Diagnose einer Schluckstörung ist auch mit einer standardisierten klinischen Untersuchung und Austestung nicht zuverlässig möglich. Ergänzende instrumentelle Untersuchungen sichern die Diagnose (flexible Laryngoskopie, Videofluoroskopie). Die Therapie ist oft langwierig und schwierig und muss deshalb interdisziplinär durchgeführt werden (HNO-Arzt, Radiologe, Sprach-, Physio-, Ergotherapeut, Pflege, Diät…