Kann mit dem Quotienten aus Serumharnstoff und Serumkreatinin der Eiweißabbau bei Intensivpatienten beurteilt werden?
Hackl, J.M.; Balogh, D.; Mayr, A.; Schobersberger, W.; Galvan, O.; Schimetta, W.; Pölz, W. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2004 · Heft 3 · S. 142 bis 146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einigen Ernährungsscores (Nutritional Risk Screening, Innsbrucker Ernährungsscore [INS]) wird die Erkrankungsschwere (Stressmetabolismus, Eiweißabbau, Harnstoffproduktionsrate [HPR]) mitberücksichtigt, im INS wird dafür der Quotient von Serumharnstoff/Serumkreatinin (Hast-/Kr-Quotient) verwendet. Es soll geprüft werden, ob mit diesem Quotienten eine Aussage über den Eiweißkatabolismus getroffen werden kann. Methodik: 64 Patienten einer Intensivstation mit traumatologischen (23 Pat.), kardiochirurgischen (19 Pat.) und allgemeinchirugischen (22 Pat.) Patienten, die länger als 3 Tage einer Intensivtherapie bedur…