CareLit Fachartikel

Warum gibt es keine Frauen-Dosierungen?

Lang, E. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2022 · Heft 5 · S. 18 bis 22

Dokument
283236
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift
Autor:innen
Lang, E.
Ausgabe
Heft 5 / 2022
Jahrgang 17
Seiten
18 bis 22
Erschienen: 2022-08-21 13:00:00
ISSN
1862-2267

Zusammenfassung

Frauen und Männer entwickeln Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder Diabetes mellitus in unterschiedlicher Häufigkeit und Ausprägung und reagieren ebenso unterschiedlich auf Arzneimittel. Bis heute dient der Mann mittlerer Statur und mittleren Alters als Patienten-Prototyp in der Arzneimittelforschung, weshalb Frauen trotz stark abweichender Pharmakokinetik (zum Beispiel bei Antidepressiva, Opiaten, Herzglykosiden, Betablockern und Antibiotika) fast immer dieselben Medikamente und Dosierungen erhalten wie Männer – mit zum Teil schweren Nebenwirkungen als Folge. Eine Umstellung auf eine geschlechtsspezifische Kr…

Schlagworte

HERZINFARKT MANN NEBENWIRKUNGEN FRAUEN MÄNNER PHARMAKOKINETIK Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift