Tumorpatienten: Mangelernährung und Kachexie verhindern
Andrea Stute · Ernährung & Medizin · 2014 · Heft 7 · S. 70 bis 73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die ernährungsmedizinische Intervention bei Tumorpatienten ist eine unabdingbare supportive Maßnahme, die bereits mit Beginn einer Tumorerkrankung zu integrieren ist. Dabei ist es das Ziel, die gesunde Zellmasse zu erhalten oder zu stärken, um den Allgemeinzustand des Patienten zu stabilisieren und die Verträglichkeit der onkologischen Therapien zu verbessern. Vordergründig für den Erfolg dieser Maßnahme ist eine frühe und konsequente ernährungsmedizinische Begleitung sowie die leitliniengerechte Umsetzung der Ernährungskonzepte, verbunden mit einer deutlicheren Fokussierung auf die Protein-/AS-Zufuhr.