CareLit Fachartikel

Die Entwicklung des Konzepts der Einwilligung nach Aufklärung in der psychiatrischen Forschung

Helmchen, H. · Ethik in der Medizin · 2019 · Heft 7 · S. 207 bis 220

Dokument
290118
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Helmchen, H.
Ausgabe
Heft 7 / 2019
Jahrgang 31
Seiten
207 bis 220
Erschienen: 2019-07-18 15:20:46
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Das juristische Konzept der Einwilligung nach Aufklärung ist im Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht begründet. Es entwickelte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts, gewann mit der rapiden Ausweitung der klinischen Forschung seit Mitte des 20. Jahrhunderts mittels der Deklaration von Helsinki und seit 1972 in den USA als Konzept des informed consent erhebliche Bedeutung in der klinischen Forschung, nachfolgend auch in der klinischen Praxis. Die psychiatrische Forschung stieß bald auf das grundlegende ethische Problem, dass psychische Krankheiten die Einwilligungsfähigkeit und damit die Voraussetzung jeder Forsch…

Schlagworte

EINWILLIGUNG FORSCHUNG ENTWICKLUNG ENTSCHEIDUNG USA WANDEL ES PATIENTEN Ethik in der Medizin