CareLit Fachartikel

Dystopie und Methode: zur fiktionalen Verhandlung moralischer Überzeugungen in der Bioethik

Hansen, S.L. · Ethik in der Medizin · 2017 · Heft 11 · S. 306 bis 322

Dokument
290195
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Hansen, S.L.
Ausgabe
Heft 11 / 2017
Jahrgang 29
Seiten
306 bis 322
Erschienen: 2017-11-07 15:31:53
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag erläutert anhand ausgewählter Beispiele das Potential von Dystopien für die Bioethik. Hierfür werden bestehende Ansätze narrativer Ethik kritisch rekonstruiert und erweitert. Mittels eines Theorieangebots aus der Literaturwissenschaft wird vorgeschlagen, moralische Überzeugungen, die Dystopien motivieren, in kohärentistische Reflexionsund Begründungsverfahren einzubeziehen. Weiterhin wird systematisch herausgearbeitet, welches Potential Dystopien durch sozio-kulturell dichte Szenarien, einen zeitgeschichtlichen Kontext und durch eine Sensibilisierung für die moralische Relevanz der Sprach…

Schlagworte

ETHIK FORSCHUNG SPRACHE LITERATURWISSENSCHAFT Ethik in der Medizin