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Genscheren-Forschung an der menschlichen Keimbahn: Plädoyer für eine neue Debatte auch in Deutschland

Schöne-Seifert, B. · Ethik in der Medizin · 2017 · Heft 5 · S. 93 bis 96

Dokument
290217
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Schöne-Seifert, B.
Ausgabe
Heft 5 / 2017
Jahrgang 29
Seiten
93 bis 96
Erschienen: 2017-05-08 15:34:58
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Am 1. März 2017 erschien die online-Veröffentlichung einer chinesischen Arbeitsgruppe, die erstmals an entwicklungsfähigen (aber nach dem Experiment verworfenen) Einzell-Embryonen experimentell mit Hilfe von CRISPR/Cas9-„Genscheren“ (genome editing) zwei unterschiedliche krankmachende Punktmutationen zu korrigieren versucht hatte (Tang et al. 2017). Die Effizienz und Präzision dieses Eingriffs waren unerwartet hoch – wobei selbst den größten Optimisten klar ist, dass vor einem möglichen klinischen Einsatz noch enorm viel erfolgreiche Forschung erforderlich wäre, um berechtigte Risikosorgen auszuräumen. Immerhin…

Schlagworte

Gesundheit Pflege DEUTSCHLAND Ethik in der Medizin