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Mit zweierlei Maß: Die mangelnde Verbindlichkeit von Patientenverfügungen bei untergebrachten Personen mit psychischen Störungen in der Schweiz

Trachsel, M.; Biller-Andorno, N. · Ethik in der Medizin · 2016 · Heft 7 · S. 239 bis 247

Dokument
290255
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Trachsel, M.; Biller-Andorno, N.
Ausgabe
Heft 7 / 2016
Jahrgang 28
Seiten
239 bis 247
Erschienen: 2016-07-15 15:42:37
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Einwilligungsfähige volljährige Personen mit psychischen Störungen interessieren sich vermehrt für die Möglichkeit, eine Patientenverfügung zu verfassen. Während in der Schweiz (wie in Deutschland auch) Patientenverfügungen grundsätzlich als verbindlich gelten, müssen Patientenverfügungen bei einer unfreiwilligen Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik im Behandlungsplan lediglich berücksichtigt werden. Das eigentliche Ziel einer Patientenverfügung – die antizipative Selbstbestimmung – wird damit in Frage gestellt. Aus ethischer Perspektive ist festzuhalten, dass Patienten mit psychischen Störungen die gle…

Schlagworte

RECHT SCHWEIZ UNTERBRINGUNG ZIEL PERSONEN DEUTSCHLAND PATIENTENVERFÜGUNGEN MENSCHEN Ethik in der Medizin