Was bringt die Lebensende-Forschung für die Ethik in der Medizin?
Zimmermann-Acklin, M. · Ethik in der Medizin · 2013 · Heft 12 · S. 1 bis 2
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Spätestens dann, wenn ein dreibändiges Handbuch im Umfang von über 1200 Seiten erscheint, lässt sich die enorme Aufmerksamkeit, mit der heute das Sterben bedacht wird, nicht mehr übersehen [1]. Die Wahrnehmung oder „Entdeckung des Sterbens“ (Ursula Streckeisen) als einer eigenständigen Lebensphase ist von unterschiedlichen Deutungen, Idealen, aber auch Ängsten geprägt. Verursacht wird sie durch gesellschaftliche und institutionelle Veränderungen wie die demographische Entwicklung, das Sterben vieler Menschen in sehr hohem Alter, die Entstehung neuer Institutionen wie Hospize, Palliative Care-Einrichtungen, spezi…