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In dubio pro embryone? Schwierigkeiten eines Vorsichtsarguments gegen embryonale Stammzellenforschung

Link, H. · Ethik in der Medizin · 2012 · Heft 5 · S. 129 bis 142

Dokument
290417
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Link, H.
Ausgabe
Heft 5 / 2012
Jahrgang 24
Seiten
129 bis 142
Erschienen: 2012-05-26 16:15:33
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

In der Debatte um die embryonale Stammzellenforschung führen die Verfechter der Würde des Embryos gerne eine Gemeinsamkeit von Embryonen und reversibel Komatösen an: Beide sind bloß potentiell Personen. Wenn aber Komatösen fraglos personale Würde zukommt, weshalb sollte man sie Embryonen absprechen? In ihrem AufsatzIn dubio pro embryone kombinieren G. Damschen und D. Schönecker diese Analogie mit einem Vorsichtsargument: Weil die Analogie zumindest gute Gründe für die Annahme biete, Embryonen komme eine menschliche Würde zu, sei angesichts der Schwere des möglichen Unrechts die embryonale Stammzellenforschung ni…

Schlagworte

STAMMZELLENFORSCHUNG Ethik in der Medizin