CareLit Fachartikel

Anthropologie, gesellschaftliche Grenzregime und die Grenzen des Personseins

Lindemann, G. · Ethik in der Medizin · 2011 · Heft 1 · S. 35 bis 41

Dokument
290538
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Lindemann, G.
Ausgabe
Heft 1 / 2011
Jahrgang 23
Seiten
35 bis 41
Erschienen: 2011-01-18 16:30:00
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Es wird als eine offene Frage behandelt, ob der Kreis sozialer Personen, die miteinander sozial handeln und dadurch eine normative gesellschaftliche Ordnung schaffen, mit dem Kreis der biologisch lebendigen Menschen identisch ist. Ein Blick in die historische und ethnographische Forschung lehrt: Es gibt Gesellschaften, in denen auch Tiere, Verstorbene, Götter oder Dämonen als soziale Personen auftreten können, die als verantwortliche Akteure und damit auch als Adressaten von normativen Erwartungen, d. h. als soziale Personen, angesehen werden. Dass nur lebende Menschen, aber auch alle lebenden Menschen als sozia…

Schlagworte

FORSCHUNG INSTITUTION MENSCHENRECHTE ES MENSCHEN PERSONEN GESELLSCHAFTEN Ethik in der Medizin