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Legalisierung der aktiven Sterbehilfe – Förderung oder Beeinträchtigung der individuellen Autonomie?

Dietrich, F. · Ethik in der Medizin · 2009 · Heft 10 · S. 275 bis 288

Dokument
290603
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Dietrich, F.
Ausgabe
Heft 10 / 2009
Jahrgang 21
Seiten
275 bis 288
Erschienen: 2009-10-20 16:41:13
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Für die Argumentation von Moralphilosophen, die die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe befürworten, spielt das Autonomieprinzip eine wichtige Rolle. Ihrer Auffassung nach verlangt der Respekt vor der Autonomie, die Entscheidung eines schwer kranken Menschen gegen die Fortsetzung des Lebens vorbehaltlos anzuerkennen. Dagegen haben verschiedene Theoretiker auf Gefahren hingewiesen, die die rechtliche Zulassung der Tötung auf Verlangen für die individuelle Autonomie mit sich bringt. Sobald der Kranke über die Möglichkeit der aktiven Sterbehilfe verfüge, falle ihm die Verantwortung für die Inanspruchnahme von Pfl…

Schlagworte

ENTSCHEIDUNG STERBEHILFE FAMILIE KRANKE PFLEGE VERBOT MENSCHEN ZULASSUNG PATIENTEN Ethik in der Medizin