CareLit Fachartikel

Die Autonomiekonzeption in Patientenverfügungen – Die Rolle von Persönlichkeit und sozialen Beziehungen

Brauer, S. · Ethik in der Medizin · 2008 · Heft 9 · S. 230 bis 239

Dokument
290679
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Brauer, S.
Ausgabe
Heft 9 / 2008
Jahrgang 20
Seiten
230 bis 239
Erschienen: 2008-09-28 16:51:50
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Sowohl in der klinischen und rechtlichen Praxis als auch in der Medizinethik besteht Uneinigkeit darüber, was die (moralische) Verbindlichkeit von Patientenverfügungen begründet und wie mit ihnen in der Praxis zu verfahren ist. Dieser Artikel versucht, die ethisch-normative Basis von Patientenverfügungen näher zu beleuchten. Eine Bestimmung erfolgt in drei Schritten. Erstens wird analysiert, welche Autonomiekonzeption Patientenverfügungen zugrunde liegt. Patientenverfügungen, so meine These, sind Ausdruck eines relationalen, um den Aspekt der Persönlichkeit angereicherten Autonomiebegriffs. Eine moralische Verbi…

Schlagworte

KULTUR PRAXIS PATIENTENVERFÜGUNGEN PERSÖNLICHKEIT Ethik in der Medizin