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Kants kategorischer Imperativ als Management-Technik und Marketing-Strategie?

Heubel, F.; Manzeschke, A. · Ethik in der Medizin · 2008 · Heft 3 · S. 86 bis 93

Dokument
290682
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Heubel, F.; Manzeschke, A.
Ausgabe
Heft 3 / 2008
Jahrgang 20
Seiten
86 bis 93
Erschienen: 2008-03-22 16:54:45
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Eine der deutschen Krankenhausketten versucht, ihr Geschäftsmodell u. a. auf Elemente der Kantschen Moralphilosophie zu stützen. In den Dienstverträgen der führenden Manager werden Verhaltensnormen spezifiziert, und es wird auf den kategorischen Imperativ Bezug genommen. Frage ist, ob dies mit der Kantschen Ethik vereinbar ist, und ob es sich dazu eignet, moralischen Anforderungen an Krankenhäuser besser gerecht zu werden. Eine Analyse der einschlägigen Texte zeigt, dass Kants kategorischer Imperativ mit der Goldenen Regel gleichgesetzt wird, wogegen Kant sich ausdrücklich gewehrt hat. Die Goldene Regel wird auß…

Schlagworte

BEWUSSTSEIN ETHIK KRANKENHAUS ELEMENTE KRANKENHÄUSER ES Ethik in der Medizin