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Auf dem Weg zur „ökonomischen Indikation“ zum Schwangerschaftsabbruch bei therapierbaren Erbleiden?

Henn, W. · Ethik in der Medizin · 2007 · Heft 5 · S. 120 bis 127

Dokument
290699
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Henn, W.
Ausgabe
Heft 5 / 2007
Jahrgang 19
Seiten
120 bis 127
Erschienen: 2007-05-26 17:05:37
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Die Entwicklung von Substitutionstherapien für Enzymdefekte hat für betroffene Patienten zu einer grundlegend verbesserten Prognose und Lebensqualität geführt, allerdings zu extrem hohen Behandlungskosten. Bei solchen rezessiv erblichen Krankheiten besteht ein hohes Risiko dafür, dass auch weitere Geschwister eines betroffenen Kindes in gleicher Weise behandlungsbedürftig werden. Vor dem Hintergrund der Debatte um Ressourcenallokationen im Gesundheitswesen drohen anlagetragende Elternpaare bzw. Schwangere unter Druck zu geraten, angesichts der absehbar hohen Behandlungskosten auf weitere Kinder zu verzichten bzw…

Schlagworte

ELTERN ENTWICKLUNG GESUNDHEITSWESEN INDIKATION PROGNOSE SCHWANGERSCHAFTSABBRUCH STRAFRECHT PATIENTEN LEBENSQUALITÄT RISIKO GESCHWISTER DRUCK SCHWANGERSCHAFT FREIHEIT Ethik in der Medizin