Praktische Fragen im Umgang mit oralen Antikoagulantien
N.N. · CME · 2018 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Über Jahrzehnte standen zur oralen Antikoagulation nur Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung. Seit einigen Jahren erweitern Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban das therapeutische Spektrum. Diese direkten oralen Antikoagulantien (DOAK) haben aufgrund ihrer patientenfreundlichen Anwendung rasche Verbreitung gefunden. Sie können in fester Dosierung gegeben werden, ohne dass Gerinnungskontrollen notwendig sind. Sie weisen weniger Nahrungsund Medikamenteninteraktionen auf und vereinfachen das Vorgehen bei operativen Eingriffen. Allerdings müssen auch bei den neuen oralen Antikoagulantien Dosisanpassungen in…