CareLit Fachartikel

Der Tod als Projekt: Fragilität und Verletzlichkeit in einer Welt der Macherinnen und Siegerinnen

Gläserer, A. · Praxis Palliative Care · 2023 · Heft 59 · S. 24 bis 27

Dokument
300120
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Gläserer, A.
Ausgabe
Heft 59 / 2023
Jahrgang 15
Seiten
24 bis 27
Erschienen: 2023-06-20 10:40:35
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Vor allem eines soll im Leben und Sterben vermieden werden: fragil, krank und hilfsbedürftig zu sein. Die Autorin argumentiert, dass die Menschen sich mehr davor fürchten, von der Fürsorge anderer abhängig zu sein als vor dem Tod selbst. Denn Abhängigkeit und Verletzlichkeit sind in einer Gesellschaft der Macher:innen und Sieger:innen zutiefst beschämend. Aber erst wenn es gelingt, unsere Verletzlichkeit nicht mehr als beschämend zu empfinden, können wir auch liebevoll auf die Verletzlichkeit der anderen reagieren. Unseren Toten zu gedenken, könnte dabei helfen, uns mit der Verletzlichkeit des Lebens auszusöhnen…

Schlagworte

LEBEN STERBEN TOD HAND ANGST LEISTUNG BEHINDERUNG GESUNDHEIT KRANKE MENSCHEN FRIEDHÖFE ES DRUCK PRAXIS SCHÖNHEIT WISSEN