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II. Personalvertretungsund Betriebsverfassungsrecht Gewerkschaftlicher Unterlassungsanspruch – tarifpluraler Betrieb – Regelungssperre – Tarifvorbehalt

N.N. · Zeitschrift für Tarifrecht · 2023 · Heft 7 · S. 1 bis 22

Dokument
305360
CareLit-ID
Jahr
2023
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Tarifrecht
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 7 / 2023
Jahrgang 37
Seiten
1 bis 22
Erschienen: 2023-11-23 02:33:19
ISSN
1439-5908
DOI

Zusammenfassung

Orientierungssätze 1. Eine Gewerkschaft kann vom Arbeitgeber nach § 1004 Abs. 1, § 823 Abs. 1 BGB iVm. Art. 9 Abs. 3 GG die Unterlassung der Durchführung tarifwidriger Betriebsvereinbarungen verlangen. Der Anspruch entfällt, wenn die Tarifgebundenheit der Arbeitgeberin an die Tarifverträge infolge deren Ablösung endet. Das ist vom Gericht von Amts wegen zu berücksichtigen (Rn. 30 ff. ). 2. Der Ausschluss des tarifdispositiven § 4a TVG setzt eine Vereinbarung aller im Betrieb kollidierend tarifierenden Gewerkschaften und des Arbeitgebers oder – im Fall des Verbandstarifvertrags – des Arbeitgeberverbands voraus. D…

Schlagworte

TARIFVERTRAG SOZIALRECHT ZEITSCHRIFT BETRIEB ARBEITGEBER GEWERKSCHAFT ENTSCHEIDUNG ARBEITNEHMER MITBESTIMMUNG RECHTSPRECHUNG GEWERKSCHAFTEN ARBEIT ES DEUTSCHLAND ARBEITSVERHÄLTNIS EIGNUNG