Geruchsmindernde Maßnahmen für Pflegefachpersonen bei Geruchsexpositionen von Wunden
Vetsch, J.; Vogt, M.; Wittwer, A. · Wundmanagement · 2024 · Heft 1 · S. 38 bis 40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fallbeispiel: Frau S. leidet an einem ulzerierten Mammakarzinom. Bereits beim Betreten der Wohnung riecht man die Wunde. Frau S. selbst hat sich komplett zurückgezogen, da sie sich schämt. Sie hat schon öfter gesagt: „Ich verfaule am lebendigen Leib.“ Es stehen überall Duftkerzen und Diffuser in der Wohnung. Der Geruch von Orangenöl und Lavendel vermag es nicht, den süßlichen Geruch des verfallenden Tumors zu überdecken, eher verstärkt er das Ganze noch. Wie reagieren Pflegefachpersonen in solch einer Situation? Vielfach doch so: „Nein, das ist doch gar nicht so schlimm.“ „Na ja, so schlimm ist es doch gar nicht…