CareLit Fachartikel

Die Bedeutung des tiefen hermeneutischen Verstehens für die Inklusion

Manfred Gerspach · Menschen. · 2022 · Heft 2 · S. 23 bis 29

Dokument
307463
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Menschen.
Autor:innen
Manfred Gerspach
Ausgabe
Heft 2 / 2022
Jahrgang 5
Seiten
23 bis 29
Erschienen: 2024-02-22 01:14:55
ISSN
1561-2791
DOI

Zusammenfassung

Im Folgenden möchte ich mich den Widerständen gegenüber der Programmatik von Inklusion annehmen und in diesem Zusammenhang die grundsätzliche Bedeutung der Selbstreflexion betonen. Auf diese Weise kann verdeutlicht werden, dass neben dem politischen Unwillen, gemeinsame wohnortnahe Lebensund Lernfelder zu implementieren – was das neoliberal gewebte Leistungsprinzip zu bedrohen scheint – , auch starke unbewusste Abwehrmechanismen wirksam sind, die einer toleranten und emanzipativen Praxis entgegenstehen. In den Worten von Horkheimer und Adorno: „Was als Fremdes abstößt, ist nur allzu vertraut“ (vgl. 1969, 191).

Schlagworte

PSYCHOANALYSE SPRACHE ZEITSCHRIFT AUTISMUS INSTITUTION INTEGRATION LEBEN ANERKENNUNG BEHINDERUNG AINS PRAXIS SCHAM FLUCHTREAKTION WISSEN GANG ARBEIT