Therapeutische Inhibition mutierter Isocitratdehydrogenasen (mIDH) Onkometabolismus und epigenetische Dysregulation im Visier
Lipp, H. · Krankenhauspharmazie · 2024 · Heft 2 · S. 53 bis 60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mutierte Formen der Isocitratdehydrogenasen (mIDH) führen zu unphysiologischen Anreicherungen an D-2-Hydroxyglutarat (D2-HG) im Tumorgewebe. Dieser Onkometabolismus fördert wiederum eine epigenetische Dysregulation im Sinne kritischer Hypermethylierungen von DNAund Histonregionen. Mit Ivosidenib bzw. Enasidenib stehen inzwischen selektive Inhibitoren der mIDH1 bzw. mIDH2 zur Verfügung, die sich allerdings in ihren möglichen Einsatzgebieten und Dosierungen unterscheiden. Ivosidenib ist für die First-Line-Therapie der AML und Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen Cholangiokarzinoms zugelassen. Dabei gilt es,…