Stress im Puls
Wittling, W.; Wittling, R.A. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2015 · Heft 1 · S. 18 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wiederkehrende oder dauernde Stressreize verschieben die sympathovagale Balance zugunsten der Sympathikusaktivität. Damit gehen Belastbarkeit und Adaptionsfähigkeit zurück, bis hin zu einem Ausfall der autonomen Regulation und ernsthafter Erkrankung. Sympathische und parasympathische Aktivität wirken sich direkt auf den Sinusknoten aus und verursachen jeweils ein charakteristisches, atemassoziiertes Herzfrequenzmuster in Form periodischer Pulsbeschleunigung und -verlangsamung. Die über ein EKG der Brustwand gewonnenen Daten liefern mittels der Herzratenvariabilität eine präzise Information über den Stressstatus…