Gelesen und kommentiert: Nabelschnurveneninjektion bei Plazentaretention
Koch, M.; Kuhn, M. · Hebamme · 2022 · Heft 3 · S. 10 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wenn die Plazenta innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt des Kindes nicht geboren wird, spricht man von einer Plazentaretention. Risiken dieser Komplikation sind unter anderem ein erhöhter Blutverlust oder Infektionen der Mutter. Wird die Plazenta nicht spontan geboren, muss sie mittels einer manuellen Lösung entwickelt werden. Dieser invasive Eingriff erfordert eine Analgesie und birgt ebenfalls Risiken für die Mutter. Das vorliegende Review befasst sich mit einem nicht-chirurgischen, wenig invasiven Ansatz, um bei einer Plazentaretention die manuelle Lösung zu umgehen. Es handelt sich um Injektion von Ute…