Klinische Sozialmedizin – Warum? Von der epidemiologischen Assoziation zur personalisierten Sozialmedizin am Beispiel der Versorgung bei Mammakarzinom
Simoes, E.; Sokolov, A.N.; Graf, J.; Pavlova, M.A.; Brucker, S.Y.; Wallwiener, D.; Schmahl, F.W.; Bamberg, M. · Das Gesundheitswesen · 2016 · Heft 2 · S. 97 bis 102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklungen der Medizin insbesondere in den Bereichen Molekularbiologie und Genetik hat sich das Paradigma der personalisierten Medizin etabliert, das – an den individuellen Merkmalen und Bedürfnissen kranker Menschen orientiert - eine möglichst passgenaue Therapie und Versorgung unter Miteinbeziehung der Patient/-innen selbst gewährleisten soll. Für einen Erfolg des Konzepts ist jedoch die Berücksichtigung von (psycho-)sozialen Faktoren von hoher Relevanz, da sich insbesondere in der Krebstherapie bspw. die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Personen aus sozio-ökonomisch schlechter…