Validierung von GKV-Routinedaten am Beispiel von geschlechtsspezifischen Diagnosen
J. Hartmann,C. Weidmann,R. Biehle · Das Gesundheitswesen · 2016 · Heft 1 · S. e162 bis e167
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel: Diagnosedaten der GKV spielen als Datenquelle in der Versorgungsforschung eine zunehmend größere Rolle, wodurch Strategien der Validierung an Bedeutung gewinnen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, am Beispiel von geschlechtsspezifischen Diagnosen den Anteil implausibler Diagnosen in GKV-Routinedaten zu bestimmen. Außerdem soll eine einfach zu implementierende Validierungsstrategie für die Geschlechtsangabe vorgestellt werden. Methodik: Datenbasis sind ambulante Diagnosen der AOK Baden-Württemberg des Jahres 2012, die nur für ein Geschlecht zulässig sind. Als implausibel werden Diagn…