Nutzenbewertung der minimal-invasiven Schulterchirurgie aus Sicht der Kostenträger
Schlothauer, N.I.; Willers, J.; Enders, D.; von Knoch, M. · Das Gesundheitswesen · 2015 · Heft 6 · S. 497 bis 499
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Am Beispiel der minimal-invasiven Schulterchirurgie werden die Arbeitsunfähigkeitstage als ein Teil der indirekten Kosten abgebildet und in die Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Behandlungsmethode mit einbezogen. Für 266 Versicherte wurde die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach einer stationär durchgeführten Schulterarthroskopie bestimmt. Die Dauer und Höhe der Krankengeldzahlungen betrugen im Durchschnitt pro Teilnehmer 9,5 Tage bzw. 485,00 €. Versicherte, die maximal 50 Jahre alt waren, hatten signifikant mehr Krankengeldtage als Versicherte über 50 Jahre. Krankengeldzahlungen als indirekte Kosten einer Krank…